Jean Paul Gaultier…vor der Show

Jean Paul Gaultier…vor der Show

Der zweite Teil der Dokumentationsreihe auf Arte zum Thema 48 Stunden vor einer Fashionshow  zeigte die hektische Stimmung vor der Haute Couture Show von Jean Paul Gaultier. Wie schon im ersten Teil bei Fendi bekommt der Zuschauer einen sehr interessanten Einblick hinter die Kulissen eines Modeimperiums. Jean Paul Gaultier ließ sich für seine Haute Couture Kollektion für den Herbst/Winter 2009 von Filmdiven und dem Kino der letzten Jahrzehnte inspirieren. Anders als bei der Pret a Porter Mode gleichen die Entwürfe mehr Kunstwerken. Eine schwierige Aufgabe für die Schneiderinnen und Handarbeiterinnen der anderen Ateliers , die sogar alle in einem Gebäude sitzen- selbst die Show findet dort statt-, denn Gaultier arbeitet ohne Zeichnungen, sondern drapiert direkt an den Modellen .

Man kann deutlich erkennen, dass eine derartige Kollektion nur zu Stande kommen kann, als ein Gemeinschaftswerk vieler talentiert und kreativer Mitarbeiter. Die traumhaften und einzigartigen Entwürfe werden mit einer unglaublichen Geduld und Liebe zur Arbeit fertiggestellt. Wirklich sehr beeindruckend und sehenswert.

Hier geht’s zur Folge Jean Paul Gaultier…vor der Show

Bilder der wunderschönen Show und der Kleider um dessen Fertigstellung sich die Dokumentation dreht.

Das Clown Kleid komplett mit Pailletten bestickt, Entwurf a la Bridget Bardot

Entwurf a la Marylin Monroe, das Kleid wiegt über 6 Kilo

Das Final Kleid, Krokoleder Kleid aus einzeln miteinander verhäkelten Lederstückchen

Bildquelle style.com

Als das Markenzeichen Jean Paul Gaultiers, der 1976 sein Label gründete, gilt der marineblaue Streifen und ein Hang zur Provokation. So sind beispielsweise Männerröcke mittlerweile fester Bestandteil seiner Kollektionen. Galt Jean Paul Gaultier anfangs noch als “enfant terrible” der französischen Mode, hat ihm sein Sinn für Schnitte seither ein weltweites Renommee verschafft. Zu seinen treuen Kundinnen zählen unter anderem die Popikonen Madonna und Kylie Minogue. In seinem siebenstöckigen Haus vereinigt Jean Paul Gaultier alle Gewerke, die zur Haute Couture gehören, fremde Dienstleister gibt es nicht. Alles wird im eigenen Haus gemacht: Taschen, Hüte, Schuhe, Schmuck, und sogar die Modenschauen. Im Interview mit Filmemacher Loïc Prigent antwortet Jean Paul Gaultier auf die Frage, warum er Mode mache: “Ich glaube, Mode ist mein Ausdrucksmittel. So einfach ist das. Ich weiß nicht, ob ich so gut mit Leuten zurechtkäme, wenn ich keine Mode machen würde; daher ist sie für mich ziemlich lebenswichtig. Mode ist meine Leidenschaft; die lebe ich aus. Es ist schon ein ungeheurer Luxus, dass ich diese Möglichkeit habe”.

Textquelle Arte

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